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Mittwoch, 4. Mai 2016

Dreierlei Mezze

Vor wenigen Wochen hat in meiner Stadt ein neuer orientalischer Lebensmittelmarkt aufgemacht. Ich bin total begeistert. Endlich aus der ersten Hand die ganzen authentischen Lebensmittel zu erhalten, das ist einfach der Wahnsinn. Gleich musste ich mir auch Tahin kaufen sowie ein großes Bund Koriander.

Und daraus wurden dann Dreierlei Mezze: Hummus, Baba Ghanoush und ein orientalischer Möhrensalat. Mezze sind kleine Vorspeisen. Zugegebener Maßen sehen Hummus und Baba Ghanoush recht ähnlich aus, sind vom Geschmack jedoch verschieden.

Hummus


Zutaten:

1 Dose Kichererbsen
2 EL Tahin (Sesampaste)
min. 2 EL Zitronensaft
1 Knoblauchzehe
1 EL Kreuzkümmel
1 EL Currypulver
Chilisalz

Kichererbsen abtropfen lassen. Die Flüssigkeit unbedingt auffangen. Die Kichererbsen mit der Tahin, dem Knoblauch, etwas Zitronensaft (nicht alles auf einmal, besser nachwürzen), der Chilischote, dem Curry, etwas Salz und Cumin in den Mixer geben.Nach dem Pürieren wenn es zu dick mit der aufgefangenen Flüssigkeit verdünnen. Nach Geschmack noch nach würzen und mindestens zwei Stunden ziehen lassen.


Baba Ghanoush (Auberginenmus)



Zutaten:
1 Aubergine
1 EL Tahin
1 Knoblauchzehe
100g Joghurt
 Salz
Petersilie als Deko

Die Aubergine einstechen und im Backofen die Haut quasi verbrennen lassen. Abkühlen lassen und dann die Haut abziehen. Die Aubergine mit Tahin, Knoblauch, Joghurt und einer Prise Salz pürieren. Nachwürzen mit Salz und min. zwei Stunde ziehen lassen.

 

 

 

Orientalischer Möhrensalat


Zutaten:
500 g Möhren
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
Salz
1/2 TL Kreuzkümmel
1/2 Bund Koriander, ersatzweise: Blattpetersilie
2 EL Zitronensaft
etwas gerösteten Sesam

Möhren dünn hobeln. Schalotte und Knoblauch würfeln und mit Olivenöl andünsten. Möhren und Salz kurz hinzufügen und kurz mitdünsten. In eine Schüssel geben mit Kreuzkümmel, klein geschnittenen Koriander und Zitronsaft vermengen.

Zu den Mezze passt wunderbar Fladenbrot... da kommt schon Urlaubsfeeling auf :)

Alles Liebe!

Montag, 21. März 2016

Vorfreude auf Ostern: Rüblikuchen

Rüblikuchen gehört zu den Rezepten, bei denen es nicht DAS eine gibt.

Ich habe schon verschiedene Varianten gebacken. Mit Mandeln, mit Haselnuss, mit und ohne Butter. Dieses Jahr habe ich mich für ein Rezept entschieden, dass ohne Butter ist und eine Nussmischung beinhaltet. Gefunden habe ich es mal wieder auf chefkoch.de


Auch dieses Mal konnte ich nicht anders und habe das Rezept wieder mal verändert. Folgende Abweichungen haben dem Rezept sehr gut getan:

Statt der angegebenen 250 g Zucker für den Teig habe ich lediglich 150 g verwendet. Immerhin kommt ja noch eine schönen Zuckerglasur aus 125 g Puderzucker mit etwas Zitrone nach dem Bakcen oben drauf. Die Eier habe ich getrennt geschlagen und konnte damit endlich meinen neuen Holzrührlöffel mit Loch ausprobieren.
Am Anfang war ich skeptisch, ob dieser besondere Rührlöffel das Unterheben erleichtern, insbesondere verschnellern, wird. Aber ich wurde sehr positiv überrascht: Der Teig blieb noch fluffliger als sonst, da ich schlicht unter ergreifend viel schneller als üblich den Eischnee unterheben konnte :)

Das Ergebnis ist ein saftiger und lockerer Kuchen geworden.

So, ich bin vorbereitet auf Ostern - hoffentlich nimmt sich das Wetter mal ein Beispiel, denn dann würden auch endlich die Frühblüher auf unserem Balkon besser zur Geltung kommen und ihre volle Pracht zeigen :)

Alles Liebe und eine schöne Karwoche!